WIR können liefern!

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Ende 2021 waren Holger, mein Schwerlast- Bruder, und ich bei BROSHUIS in Kampen/NL. Ihr erinnert euch sicher noch: Strahlender Sonnenschein im November, jede Menge Fahrräder und sehr viele unglaublich freundliche Menschen. Das erste, was uns auffiel, als wir über den großen Außenbereich zu den Produktionshallen gingen, war, dass, egal wo man hinschaute, alles voll stand mit Aufliegern, Aufliegern, Aufliegern. Na ja, Fahrräder waren auch da, und davon jede Menge. Man sah sofort: Wir sind hier nicht in Duitsland.

Die Führung durch das Unternehmen war insofern klasse, weil Holger und ich in jeden Winkel geschaut haben, sei es die Schweißstraße in der Produktion, die Achs-Montage-Grube oder der Lackierbereich, usw usw.  Wir spazierten gerade durch den Schweißbereich, als es zur Mittagspause tutete. Eine Schweißerin, die neben uns an einem Stahlträger schweißte, interessierte das überhaupt nicht. In aller Seelenruhe schweißte sie die Naht zu Ende: Da wurde eine super-saubere Schweißnaht abgeliefert! Als sie fertig war, hat sie die Schweißerhaube abgesetzt, ihre Gerätschaften beiseite gestellt, und ist dann zu den Kollegen gegangen. Mir war danach klar, wo unter anderem diese Qualität, die man BROSHUIS ja allgemein nachsagt herkommt: Großes Engagement, Zuverlässigkeit und Kompetenz bei dem, was jeder Einzelne dort tut.

Sascha zeigt uns die Aufnahmen für die Lenkdreiecke der Zwangslenkung an einem SL-Trailer.

Ein Produkt ist immer nur so gut wie die Menschen, die dahinterstehen

Sascha Merhof, Vertriebs-Chef D/A/CH, führte uns auch in einen Montagebereich, wo die diversen Achs-Systeme montiert werden. Neben der klassischen Pendelachse (s.b. Foto unten) haben wir uns auch die Standard-10 to-Achse angesehen.

Klassische Pendelachse: Schwer, aber stabil. Diese werden auch mal für mehr als 12 to-Achslast zugelassen, je nach Land. Lenkeinschlag: 70 Grad.
Sascha in der Montagegrube, unter einem Auflieger, an dem gerade die Endabnahme erfolgte. Man beachte die Einzelradaufhängung (in gelb).

Wirklich interessant, sagten Sascha und Holger fast gleichzeitig, als wir in die Montagegrube stiegen – die übrigens, wie alles bei BROSHUIS, von guter und solider Qualität, und sehr sauber war – ist die SL2-Achse. Denn: Diese ist leichter als die Pendelachse, hat aber weniger Hubhöhe, und ausserdem etwas weniger Lenkeinschlag, nämlich ca. 55-60 Grad. Spontan haben wir uns entschlossen, uns in einem nächsten Blogartikel diesem Thema stärker anzunehmen, denn diese Achse bietet schon besondere Vorteile.

Da die Produktions-Mitarbeiter von BROSHUIS alle Mittagspause hatten, konnten wir ganz ungeniert überall unsere Nase einmal hineinstecken 😉 So konnten wir auch den gesamten Lackierbereich sehen, und auch fertige Teile, die dort zwecks Weiterbearbeitung lagerten. Da war es das erste Mal, dass Holger sagte: „Wow! Da wird aber nicht mit der Schichtdicke gegeizt! Und alles super sauber aufgetragen.“ War für mich, die Holger ja sozusagen als technischen Berater mitgenommen hatte, interessant zu sehen, wie mein kleiner Bruder ins Schwärmen geriet. Übrigens: Alle Teile sind nicht nur lackiert, sondern wurden zuvor noch verzinkt!

Wir gingen Richtung Außengelände, und schauten uns einen Auflieger an, den man gerade dort abgestellt hatte – nein, nicht extra für uns 😉 –  um diesen etwas eingehender zu inspizieren.

Es war so ein schöner und sonniger Tag, und so schlenderten wir ganz entspannt von Auflieger zu Auflieger, von Bauteil zu Bauteil, und die beiden Jungs fachsimpelten. Holger als Schwerlast-Profi, der schon viele unterschiedliche Auflieger von allen uns bekannten Herstellern gefahren hat, war sehr kritisch, und fragte dem armen Sascha Löcher in den Bauch. Bei Sascha merkte ich dann aber sofort: Er kennt diese Situationen, dieses kritische Hinterfragen. Denn, und da sollte man auch ganz offen sein: Die BROSHUIS-Produkte haben ihren Preis! Gerechtfertigt, denn es wird in NL gefertigt, die Qualität ist sehr hoch. Nicht umsonst nennt man BROSHUIS in der Branche auch schon mal den Rolls Royce unter den Auflieger-Bauern. Es sind grundsolide, hervorragend verarbeitete Produkte, und, um es mal (wieder) mit einem Spruch meiner Oma Elfriede zu sagen:

Kind, billig kaufen ist teuer kaufen.“

Damit hatte die Oma ja recht, denn am Anfang kostet es zwar etwas mehr, dafür sind die Folgekosten deutlich unter denen der Marktbegleiter.

Und JETZT komme ich zum Höhepunkt unseres Besuchs bei BROSHUIS. Erwähnt hatte ich ja schon, dass auf einem Teil des Außengeländes viele fertige Produkte standen. Aber: Es standen auch jede Menge „Vorprodukte“ dort. Soweit das Auge reichte, sah man Material. Hier könnt ihr mal einen Blick auf Achsen werfen. Achsen, so weit das Auge reicht.

Wir gingen dann um die Gebäude herum, und da sahen wir die weiteren „Vorräte“.

Etwas leise baff fragte ich Sascha, der es ja nun wissen muss, wie BROSHUIS es denn hinbekommen habe, die Außenanlagen SO GUT gefüllt mit Vormaterial zu bekommen. Leise verschmitztes Grinsen: „DAS nennt sich strategischer Einkauf!“ „Was heißt das im Klartext, lewe Jong?“ „Weißt du, wir haben uns bewußt soviel auf Lager gelegt, und haben rechtzeitig eingekauft. Dazu kommt unsere hohe Eigenfertigungsquote von etwas über 90 %.“

BROSHUIS kann fast alle der bestellten Trailer
bis zu Beginn der Sommerpause liefern

Das ist ein Wort, Sascha! Damit dürfte BROSHUIS einer der wenigen Hersteller von Fahrzeugen sein, der in diesen merkwürdigen Zeiten zuverlässig liefern kann.

Zum Schluß möchte ich euch noch einen Eindruck schildern, den Holger und ich hatten, als wir, kurz vor Ende unserer Besichtigung einen Radkasten bzw. dessen Innenleben inspizierten:

Hier erkennt man die Liebe zum Detail, insbesondere bei Verarbeitung und Lackierung.

Wie man auf diesem Foto gut erkennen kann, sind alle Komponenten sehr sauber verarbeitet. Alle tragenden Teile sind lackiert. Der Absperrhahn ist direkt an der Achse angebracht. Bei anderen Herstellern wird der Absperrhahn gerne im Radkasten verbaut, und ist entsprechend schwer erreichbar, sowohl für die Bedienung als auch für die Reparatur. Sieht proper aus, nicht wahr? Oft sind bei anderen Herstellern gewisse Teile nur verzinkt, dementsprechend sehen diese Teile nach zwei Jahren aus wie ein Asche-Eimer.

Lieber Sascha, Holger und ich sagen dank je wel für diesen interessanten Tag, mit der Fachsimpelei und den guten Gesprächen. Hartelijke groeten aan Jelke de Jong!

Wer mehr wissen will, wie immer: Hier die Kontaktdaten

Sascha Merhof | Sales Director D/A/CH

Tel: + 31 (0) 88 3872800
Mob: +49 (0) 1703206573
E-mail: s.merhof@Broshuis.com
Website: www.broshuis.com
Webshop: webshop.broshuis.com

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