Hafentor mit Aussicht – Millimeterarbeit über der Donau


Das Projekt auf einen Blick
 Ort: Linz, Oberösterreich
Projekt: Einhub eines neuen Hafentors
Funktion: Abschluss der Nordbucht am Winterhafen Linz
Dimension: 17 Meter lang, 4 Meter hoch
Gewicht: ca. 60 Tonnen
Technik: Zwei Liebherr-Mobilkrane (LTM 1250-5.1 + LTM 1450-8.1)
Ausführung: Felbermayr Transport- und Hebetechnik


Per Binnenschiff auf dem Weg nach Linz

Wer sagt denn, dass Tore immer nur zur Seite aufgehen müssen?

In Linz wurde eines jetzt senkrecht eingebaut – und zwar per Kran.

Der Winterhafen in Linz hat ein neues Schmuckstück bekommen: Ein mächtiges Hafentor, das künftig bei Hochwasser das Rückgrat der Schutzanlagen bildet. Die Idee dahinter ist bestechend simpel – wenn auch in der Umsetzung alles andere als einfach: Ein massives Stahltor wird aufgestellt, verankert und soll künftig bei Bedarf die Nordbucht dichtmachen. Damit das funktioniert, musste es zuerst einmal punktgenau eingehoben werden.

Bereits Anfang Januar wurden zwei Hafentore vom Schwerlasthafen in Linz mit dem Motorschiff (Grafenau) zum Industriehafen der Linz AG transportiert, und anschließend mit einem Mobilkran, einem LTM 1650 eingehoben.

Anfang Januar wurden zwei Hafentore vom Schwerlasthafen in Linz mit dem Motorschiff (Grafenau) zum Industriehafen der Linz AG transportiert und anschließend mit einem Mobilkran (LTM 1650) eingehoben.

Und zwar dort, wo der Platz knapp und die Kräfte groß sind: direkt am Kai, zwischen Wasser, Schotter und Stahlträgern. Zwei Mobilkrane rückten an – Felbermayr setzte auf das eingespielte Duo LTM 1250-5.1 und LTM 1450-8.1 von Liebherr. In enger Abstimmung mit der Hafentechnik wurde das rund 60 Tonnen schwere und 17 Meter lange Tor millimetergenau an seinen Platz dirigiert.

Das Team Felbermayr der Sparte Transport- und Hebetechnik zeigten ihr Können bei der Montage des neuen Hafentores

Für Außenstehende mag es nach einem simplen Hub aussehen – aber wer sich auskennt, weiß: Das war ein komplexes Zusammenspiel aus statischer Berechnung, Bodenbeschaffenheit, Windprognose und Fingerspitzengefühl. Denn bei einem so großen und zugleich schlanken Bauteil ist nicht nur das Gewicht entscheidend, sondern vor allem die Verformung im Kranzug – und der perfekte Anstellwinkel beim Absetzen.

Und dann? Dann „stand“ das Tor. Als wäre es nie anders gewesen.


Fazit
Ein Hochwassertor für Linz – und ein lehrbuchmäßiger Einsatz für Felbermayr. Wenn Know-how, Technik und Timing zusammenkommen, braucht es keine große Show.


Hier war, speziell beim Einhub vom oberen Teil und beim Aufsetzen auf den unteren Teil Millimeterarbeit gefragt

Felbermayr auf einen Blick
Standort: Wels (Österreich), mit Niederlassungen in ganz Europa
Schwerpunkte: Transport- und Hebetechnik, Bauwesen, Projektlogistik
Spezialität: Schwere Dinge sicher und präzise bewegen – ob auf Straße, Schiene oder Wasser
 Team Felbermayr: Profis mit Erfahrung, Weitblick und einem Hang zur Perfektion
==> Mehr unter: www.felbermayr.cc

Fotos: Felbermayr

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