Ich erinnere mich noch gut an ein Gespräch auf einer Messe vor ein paar Jahren. Damals sagte jemand halb im Spaß: „Maschinenumzüge sind eigentlich wie Klavierspielen – nur mit Kran, Muskelkraft und einem Zeitfenster von exakt 7 Stunden.“
Ich hab nur genickt, denn wer einmal gesehen hat, wie akkurat solche Verlagerungen ablaufen müssen, der weiß: Hier sind Profis am Werk – mit kühlem Kopf und stabilem Gerät.

Und genau solche Profis haben jetzt zueinandergefunden: Seit dem 1. Januar 2025 gehört das niederländische Familienunternehmen Jozef Hermans offiziell zur Felbermayr-Gruppe – inklusive Lagerflächen, Montage-Know-how und einem Maschinenpark, der durchaus Eindruck macht.
Wer sich in der Welt der Industrieumzüge auskennt, weiß: Maschinen wandern nicht von allein. Dafür braucht es Fingerspitzengefühl, Millimeterarbeit und ein Team, das weiß, was es tut. Bei Hermans ist genau das seit über 85 Jahren der Fall – in Deutschland wie in den Niederlanden. Jetzt also gemeinsam mit Felbermayr. Rückwirkend zum Jahresbeginn übernommen, wurde das Ganze Mitte Mai auch formell besiegelt.

Bleibt alles gleich? Nicht ganz. Geschäftsführer bleibt Jos Hermans, der das Unternehmen 2007 in zweiter Generation übernommen hat. Mit im Boot: ein erfahrenes Team, das an vier niederländischen Standorten Maschinen demontiert, verladen, verlagert – und auch mal 1.100 Tonnen am Stück hebt. Und zwar dort, wo andere längst passen müssen: in engen Industriehallen, zwischen Betonpfeilern, über Nacht, wenn die Produktion ruht.
Technik, die Platz spart – und Nerven schont
– Elektrische Pick-&-Carry-Krane
– Ferngesteuerte Gabelstapler
– Teleskopisch-hydraulische Portalsysteme bis 1.100 t
– Transportrollen, flache Wagen und Zubehör aus eigener Werkstatt
→ Ideal für knifflige Umzüge auf engstem Raum

Was bleibt: Jos Hermans – Macher, Mensch + Möglichmacher
Dass Jos Hermans an Bord bleibt, ist mehr als eine Randnotiz. Wer ihn erlebt hat, weiß: Das ist kein Lautsprecher, sondern einer, der macht. Einer, der mitdenkt, mitplant und – wenn’s drauf ankommt – auch mal mit anpackt.
Seit 2007 führt er das Familienunternehmen mit einem klaren Blick für Qualität, Effizienz und – nicht zu vergessen – gute Leute. In einer Branche, in der Erfahrung und Vertrauen zählen, ist das Gold wert.
Fazit
Sein Verbleib als Geschäftsführer ist also nicht nur ein beruhigendes Signal für Mitarbeitende und Kunden, sondern auch ein Gewinn für Felbermayr.
Denn Know-how kann man kaufen – Haltung nicht.
Alle Fotos: Felbermayr
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