Manchmal beginnt etwas ziemlich Großes damit, dass einer einfach anfängt.
Christian Miß hat nicht darauf gewartet, dass irgendwo ein Projekt beschlossen, ein Budget freigegeben oder eine Zuständigkeit geschaffen wird. Er hat Wissen gesammelt, geordnet und sichtbar gemacht – zunächst für die Straße, inzwischen auch für die Schnittstellen zu Wasser und Schiene.
Genau darin liegt für mich der Wert solchen persönlichen Engagements. Fachwissen hilft einer Branche nicht dadurch, dass einzelne es besitzen. Es wird wertvoll, wenn es geteilt wird und andere damit arbeiten können.
Die GST-Karte, die Umschlagstellen, die Mikrokorridore und inzwischen auch die EVU-Karte lösen nicht jedes Problem eines Großraum- oder Schwertransports. Das sollen sie auch gar nicht. Aber sie schaffen etwas, das unserer Branche an vielen Stellen noch immer fehlt: einen besseren Blick auf das Ganze.
Und davon profitieren am Ende alle Beteiligten – Unternehmen, Planer und Behörden. | SFR
Die GST-Karte ist eine frei zugängliche digitale Planungshilfe für Großraum- und Schwertransporte. Sie stellt streckenbezogene Hinweise, mögliche Zufahrten, bekannte Engstellen und weitere für die Transportplanung relevante Informationen räumlich auf einer interaktiven Karte dar.
Entwickelt wurde sie von Christian Miß, Genehmigungsexperte und Sachbearbeiter für Großraum- und Schwertransporte bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Lüdenscheid. Aus der ursprünglichen GST-Karte ist inzwischen ein Kartenprojekt mit mehreren miteinander verbundenen Anwendungen entstanden. Dazu gehören unter anderem Karten zu GST-Umschlagstellen, Mikrokorridoren und Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Die Karten sollen vor allem eine praktische Frage beantworten: Wo und unter welchen Voraussetzungen könnte ein Großraum- oder Schwertransport sinnvoll geführt oder mit anderen Verkehrsträgern kombiniert werden?
Sie ersetzen weder die technische Streckenprüfung noch das vorgeschriebene Genehmigungsverfahren. Sie können Antragstellern, Transportunternehmen, Planern und Behörden jedoch helfen, ungeeignete Strecken frühzeitig zu erkennen und erfolgversprechende Varianten gezielter zu untersuchen.
Aus einer konkreten Frage entstand ein Kartenprojekt
Die Geschichte der GST-Karte beginnt mit dem Anruf eines Spediteurs. Dieser bat Christian Miß sinngemäß nicht um eine weitere Aufzählung dessen, was auf einer Strecke alles unmöglich sei, sondern um eine praktisch nutzbare Antwort:
„Sagen Sie mir bitte nicht, was nicht geht. Sagen Sie mir bitte, WAS geht!“
Darin liegt eines der Grundprobleme der Schwertransportplanung. Informationen über Engstellen, beschränkte Straßen, mögliche Abmessungen oder schwierige Kurven sind durchaus vorhanden. Sie liegen jedoch häufig bei unterschiedlichen Behörden, Straßenbaulastträgern, Hafenbetreibern oder einzelnen erfahrenen Sachbearbeitern. Für Antragsteller und Planer sind sie deshalb nicht immer rechtzeitig oder zentral verfügbar.
Christian Miß begann 2022 damit, zunächst eine auffällige Haarnadelkurve mit Fotos in einer digitalen Karte zu dokumentieren. Aus diesem ersten Eintrag entstand nach und nach eine umfangreichere Arbeitshilfe. Ergänzt wurden diejenigen Informationen, die sich aus seiner Genehmigungs- und Transportpraxis als relevant erwiesen. Dazu gehören je nach Eintrag beispielsweise Fotos einer örtlichen Situation, Hinweise zu möglichen Abmessungen oder Informationen über streckenbezogene Einschränkungen.
Später kamen weitere Informationen hinzu. Damit entwickelte sich aus einem einzelnen dokumentierten Streckenpunkt ein Werkzeug, das vorhandenes Erfahrungswissen nicht erst auf telefonische Nachfrage verfügbar macht, sondern räumlich geordnet bereitstellt.
Nach Miß’ eigener Erfahrung können damit vorbereitete Strecken häufiger bereits von Beginn an zutreffender geplant werden. Das kann Rückfragen, Umplanungen und ungeeignete Anträge reduzieren – auch wenn jeder konkrete Transport weiterhin einzeln geprüft werden muss.
Christian Miß verbindet Verwaltungspraxis und Transporterfahrung
Christian Miß ist Sachbearbeiter für Großraum- und Schwertransporte bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Lüdenscheid. Seine Kenntnisse beruhen jedoch nicht ausschließlich auf der Verwaltungspraxis. Er war unter anderem als Berufskraftfahrer, Disponent und Einsatzleiter tätig und verfügt über Qualifikationen als Industriemeister Kraftverkehr und Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Verlagerung von Großraum- und Schwertransporten von der Straße auf Wasserstraße und Schiene und wirkt an entsprechenden Projekten mit.
Diese Verbindung ist für das Kartenprojekt entscheidend: Eine Strecke wird nicht nur aus Sicht eines Genehmigungsverfahrens betrachtet, sondern ebenso aus Sicht des Fahrzeugs, der praktischen Durchführung und zunehmend der Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Verkehrsträgern.
Eine private Initiative
Die GST-Karte und die zugehörigen Internetangebote sind kein amtliches Angebot der Stadt Lüdenscheid. Christian Miß veröffentlicht und pflegt das Kartenprojekt privat und unentgeltlich.
Berufliche Erfahrung und öffentlich verfügbare Informationen fließen in die Karten ein; daraus entsteht jedoch weder eine behördliche Auskunft noch eine Zusicherung über die Befahrbarkeit einer Strecke.
Hinter der GST-Karte stehen mehrere miteinander verbundene Karten
Der Begriff „GST-Karte“ kann inzwischen leicht zu Missverständnissen führen. Was als Karte zur straßenseitigen Planung begann, hat sich zu mehreren eigenständigen, fachlich miteinander verbundenen Karten entwickelt.
Gerade für die Planung gebrochener und multimodaler Transporte ist diese Erweiterung interessant: Nicht mehr allein die Straße wird betrachtet. Umschlagstellen, Wasserstraße und Schiene sowie die dort tätigen Akteure werden zunehmend Teil desselben Informationsnetzes.
Die Karten im Überblick
GST-Karte
Die ursprüngliche Hauptkarte enthält Hinweise zur straßenseitigen Planung von Großraum- und Schwertransporten. Sie entstand 2022 aus dem ersten dokumentierten Streckenpunkt und wurde seitdem fortlaufend erweitert.
Karte der GST-Umschlagstellen
Diese Karte visualisiert GST-Umschlagstellen und weitere für die Verlagerung von Großraum- und Schwertransporten relevante Übergabepunkte. Die amtliche Fachdatenbank erfasst qualitätsgesicherte Daten zu GST-fähigen Übergabepunkten an Wasserstraßen und berücksichtigt dabei unter anderem Straßen- und Schienenanbindungen.
→ Karte der GST-Umschlagstellen öffnen
Karte der GST-Mikrokorridore
Mikrokorridore zeigen abgestimmte, grundsätzlich GST-geeignete Straßenabschnitte zwischen einer Umschlagstelle an einer Wasserstraße beziehungsweise einem See- oder Binnenhafen und dem übergeordneten Straßennetz – beispielsweise zwischen einem Hafen und einer geeigneten Autobahnauffahrt.
EVU-Karte | Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland
Die von Christian Miß entwickelte EVU-Karte zeigt Eisenbahnverkehrsunternehmen, die für den Güterverkehr zugelassen sind, und ihre Standorte. Grundlage der Karte ist die offizielle Liste der zugelassenen Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland. Über die Karteneinträge sind zudem die Internetseiten der jeweiligen Unternehmen erreichbar.
Die EVU-Karte ergänzt die Betrachtung der Infrastruktur um einen entscheidenden Punkt: Eine geeignete Schienenverbindung oder Umschlagstelle allein bewegt noch keine Ladung. Für einen Hauptlauf auf der Schiene wird ein Eisenbahnverkehrsunternehmen benötigt, das die entsprechende Verkehrsleistung erbringen kann.
Damit erweitert die EVU-Karte das Kartenprojekt um die betriebliche Seite des Verkehrsträgers Schiene.
Die Karte der GST-Umschlagstellen macht Verkehrsträger sichtbar
Für einen gebrochenen oder multimodalen Transport genügt es nicht, einen geeigneten Hafen oder eine Bahnverbindung auf einer Landkarte zu finden. Entscheidend ist, ob dort ein konkretes Groß- oder Schwergut umgeschlagen werden kann und ob die Umschlagstelle über geeignete Verbindungen für Vorlauf, Hauptlauf und Nachlauf verfügt.
Die amtliche Fachdatenbank GST-Umschlagstellen erfasst Stamm- und Fachdaten GST-fähiger Übergabepunkte an Wasserstraßen. Dazu gehören Informationen über die Infrastruktur der Umschlagstellen sowie über ihre Straßen- und Schienenanbindungen.
Christians Kartenprojekt bereitet solche räumlichen Zusammenhänge für die praktische Orientierung auf. Damit wird eine Verbindung sichtbar, die in Tabellen oder einzelnen Datenblättern leicht verloren geht: die Verbindung zwischen einer Umschlagstelle an Wasserstraße oder Schiene und dem für den Vor- oder Nachlauf benötigten Straßennetz.
Die private Karte und die amtliche Fachdatenbank erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben: Die Fachdatenbank stellt qualitätsgesicherte Daten der GST-Übergabepunkte bereit; das private Kartenprojekt dient der räumlichen Orientierung und Vorplanung.
Die einzelnen Kartenebenen erleichtern die Orientierung
Eine interaktive Karte kann zahlreiche Informationen enthalten, ohne dass alle gleichzeitig angezeigt werden müssen. Nutzer können deshalb einzelne Themenebenen aktivieren oder ausblenden.
Wer zunächst nach einer geeigneten Umschlagmöglichkeit sucht, kann beispielsweise Hafenanlagen betrachten. Für eine genauere Untersuchung lassen sich anschließend weitere Informationen hinzuziehen, etwa GST-Mikrokorridore, Ersatzübergangsstellen oder andere Anlege- und Umschlagmöglichkeiten.
Die Karten vermitteln zunächst eine räumliche Übersicht. Je nach Eintrag können zusätzliche Angaben oder weiterführende Verknüpfungen aufgerufen werden.
Die GST-Karte ist deshalb keine klassische Navigationsanwendung, die automatisch eine befahrbare Schwertransportroute berechnet. Sie ist vielmehr ein Recherche- und Vorprüfungswerkzeug.
So wird die GST-Karte in der Praxis genutzt
Am Anfang steht der Ausgangs- oder Zielort eines Transports. Anschließend kann untersucht werden, ob sich in der Umgebung eine geeignete Umschlagstelle, ein Hafen, eine Schienenanbindung oder ein bereits erfasster Mikrokorridor befindet.
Die Karten können dabei helfen,
- mögliche Strecken und Umschlagpunkte zu identifizieren,
- bekannte örtliche Besonderheiten frühzeitig zu erkennen,
- alternative Anbindungen miteinander zu vergleichen,
- einen Hauptlauf auf Wasserstraße oder Schiene in die Transportplanung einzubeziehen,
- eine anschließende technische Streckenprüfung gezielter vorzubereiten und
- Anträge mit einer besser vorgeprüften Streckenführung einzureichen.
Mit der EVU-Karte kommt eine weitere Fragestellung hinzu: Welche Eisenbahnverkehrsunternehmen kommen für einen geplanten Schienenabschnitt grundsätzlich als Akteure in Betracht?
Besonders wertvoll sind die Karten damit in einer frühen Planungsphase. In diesem Stadium geht es noch nicht um die verbindliche Aussage, dass eine Strecke tatsächlich befahren werden darf. Es geht zunächst darum, aussichtsreiche Varianten von offensichtlich ungeeigneten Varianten zu trennen.
Ein Karteneintrag ist noch keine befahrbare Strecke
Ob ein Großraum- oder Schwertransport eine Strecke tatsächlich nutzen kann, hängt immer von den Eigenschaften des konkreten Transports ab. Maßgeblich sind unter anderem Gesamtlänge, Breite, Höhe, Gesamtmasse, Achslasten, Achsabstände, Kurvenverlauf und Bodenfreiheit.
Hinzu kommen der aktuelle Zustand der Infrastruktur, Baustellen, Verkehrsregelungen, Brückenauflagen und mögliche zeitliche Beschränkungen.
Auch eine in der Karte dargestellte Route kann sich verändern oder für einen bestimmten Transport ungeeignet sein. Angaben müssen deshalb vor ihrer Verwendung auf Aktualität geprüft und mit den zuständigen Stellen abgestimmt werden.
Keine Genehmigung durch die Karte
Die GST-Karte ersetzt weder einen Antrag noch Anhörung, Streckenprüfung oder behördliche Entscheidung. Auch ein dargestellter GST-Mikrokorridor ist keine allgemeine Transportgenehmigung.
Mikrokorridore sind abgestimmte und grundsätzlich GST-geeignete Straßenabschnitte; der einzelne Transport bedarf dennoch der jeweils erforderlichen Genehmigung oder Erlaubnis.
Bei einem gebrochenen Transport mit einem Hauptlauf auf Wasserstraße oder Schiene bleiben auch die straßenseitigen Abschnitte eigenständig zu betrachten.
Die Karte macht vorhandenes Wissen praktisch nutzbar
Das Besondere an Christian Miß’ Kartenprojekt liegt weniger in der verwendeten Kartentechnik als in der Zusammenführung verteilter Informationen. Fotos, örtliche Hinweise, öffentlich zugängliche Daten und Erkenntnisse aus der Genehmigungspraxis werden dort sichtbar, wo sie für die Planung gebraucht werden: unmittelbar an einer Strecke oder einem Umschlagpunkt.
Mit den GST-Umschlagstellen, Mikrokorridoren und der EVU-Karte geht das Projekt inzwischen darüber hinaus. Es verbindet Informationen über Straße, Wasserstraße und Schiene und macht damit gerade jene Schnittstellen sichtbar, an denen gebrochene und multimodale Transporte geplant werden müssen.
Für die Verlagerung von Großraum- und Schwertransporten auf Wasserstraße und Schiene ist dieser Zusammenhang entscheidend. Ein geeigneter Hafen allein genügt ebenso wenig wie ein vorhandener Gleisanschluss. Erst wenn Umschlagmöglichkeit, geeignete Transportwege, Vor- und Nachlauf sowie die beteiligten Akteure zusammengedacht werden, entsteht eine praktisch nutzbare Transportkette.
Quintessenz
Die GST-Karte ist eine private und kostenlos zugängliche Planungshilfe für Großraum- und Schwertransporte. Aus der ursprünglichen Straßenkarte ist ein miteinander verbundenes Kartenprojekt entstanden, das streckenbezogenes Erfahrungswissen, GST-Umschlagstellen, Mikrokorridore und inzwischen auch Eisenbahnverkehrsunternehmen räumlich sichtbar macht.
Damit unterstützt es die Vorplanung sowohl straßengebundener als auch gebrochener und multimodaler Transporte. Eine technische Streckenprüfung und die erforderlichen Genehmigungen für den konkreten Transport ersetzt es nicht.
Was bedeutet das für die Praxis?
Wer einen Großraum- oder Schwertransport plant, sollte nicht erst bei der Genehmigung prüfen, ob Straße, Umschlagstelle, Wasserstraße oder Schiene tatsächlich zusammenpassen. Die GST-Karten können bereits in einer frühen Planungsphase zeigen, wo sich ein genauerer Blick lohnt. Sie ersetzen die fachliche Prüfung nicht – sie helfen, diese auf die aussichtsreichen Varianten zu konzentrieren.
Weiterlesen im SLT-Lexikon
Mikrokorridore (GST)
Zeigt, wie geeignete Straßenabschnitte Umschlagstellen mit dem übergeordneten Straßennetz verbinden.
Gebrochener Transport
Erklärt den Wechsel zwischen mehreren Verkehrsträgern innerhalb einer Transportkette.
Hauptlauf
Ordnet den zentralen Transportabschnitt zwischen Vorlauf und Nachlauf ein.
Streckenprüfung
Erklärt, was bei der technischen Prüfung einer vorgesehenen Strecke für einen konkreten Großraum- oder Schwertransport untersucht wird.
Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU)
Erklärt die Rolle der Unternehmen, die Verkehrsleistungen auf der Schiene erbringen – und damit aus einer vorhandenen Schienenverbindung einen tatsächlich organisierbaren Transportweg machen.
Interne Verlinkung nach Veröffentlichung des EVU-Lemmas ergänzen.
Fachliche Mitwirkung
Christian Miß
Dieses Lemma entstand unter fachlicher Mitwirkung von Christian Miß. Seine Erfahrungen aus Genehmigungs- und Transportpraxis sowie seine Erläuterungen zur GST-Karte, zu GST-Umschlagstellen, Mikrokorridoren und zur EVU-Karte sind in die Darstellung eingeflossen.
Quellen
- Christian Miß: GST-Karte, GST-Mikrokorridore, GST-Umschlagstellen und Karte der Eisenbahnverkehrsunternehmen für den Gütertransport. Private Projektseite. Abruf: 4. Oktober 2026.
www.gst-mikrokorridore.de - Christian Miß: GST-Hauptkarte.
www.gst-karte.de - Christian Miß: EVU-Karte – Eisenbahnverkehrsunternehmen für den Gütertransport.
evu-karte.de - Bundesanstalt für Wasserbau (BAW): Fachdatenbank GST-Umschlagstellen – qualitätsgesicherte Daten zu GST-fähigen Übergabepunkten, Infrastruktur sowie Straßen- und Schienenanbindungen. Abruf: 4. Oktober 2026.
gst-umschlagstellen.baw.de - Bundesanstalt für Wasserbau (BAW): Hinweise zur Datenerfassung – GST-Straßenanbindung und GST-Schienenanbindung.
Hinweise zur Datenerfassung
Stand: 4. Oktober 2026
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