Barge – ausgerechnet!

Barge

Barge im Einsatz: Beim Transport der Hafentore für den Winterhafen Linz spielte auch der Wasserweg eine wichtige Rolle. Wie Felbermayr die schweren Stahlkonstruktionen an ihren Bestimmungsort brachte, zeigen wir in unserem Beitrag „Hafentor mit Aussicht – Millimeterarbeit über der Donau“. Foto: Felbermayr.


Beim Aufbau unseres SLT-Lexikons haben wir natürlich auch Dr. Google konsultiert. Schließlich wollten wir wissen, welche Begriffe aus der Schwerlast-, Kran- und Hafenwelt besonders häufig gesucht werden. Mobilkran vielleicht? Schwertransport? Oder doch SPMT? Genehmigungswesen? Schwergutzentrum?

Weit gefehlt! Ganz vorne landete ausgerechnet ein Begriff, mit dem wir nun wirklich nicht gerechnet hätten: BARGE. Allein bei den beiden Suchanfragen „Was ist eine Barge?“ und „Eine Barge ist“ wurde das SLT-Magazin innerhalb von drei Monaten sage und schreibe 41.327-mal in den Google-Suchergebnissen angezeigt.

Warum sich so viele Menschen für diesen unscheinbaren schwimmenden Lastenträger interessieren, hat sich bislang keinem von uns erschlossen. Denn besonders elegant ist eine Barge nicht, schnell schon gar nicht. Dafür kann sie etwas, das in unserer Branche ausgesprochen gefragt ist: gewaltige Lasten tragen.

Ob Transformatoren, Brückensegmente oder komplette Industrieanlagen – was über die Straße kaum noch zu bewegen ist, findet auf einer entsprechend ausgelegten Barge möglicherweise seinen Platz. Meist ohne eigenen Antrieb, dafür mit einem Schlepper und einer gehörigen Portion Ingenieurskunst. Schließlich will eine solche Ladung nicht nur transportiert, sondern auch sicher auf- und abgeladen werden.

Und weil wir unseren Lesern diesen offenbar heiß begehrten Begriff nicht vorenthalten möchten, haben wir ihm selbstverständlich einen Platz im SLT-Lexikon eingeräumt.

==> Barge – was hinter dem schwimmenden Schwergewicht steckt

Bleibt eigentlich nur die Frage: Warum ausgerechnet Barge?


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