Der Gefahrenbereich beim Kranbetrieb ist der Bereich, in dem Personen durch Bewegungen des Krans, der Last, von Anschlag- oder Lastaufnahmemitteln oder durch mögliche Fehlbewegungen gefährdet werden können.
Der Gefahrenbereich ist keine feste Kreislinie
Je nach Kran und Hub verändert er sich während des Arbeitsablaufs. Zum Gefahrenbereich können unter anderem der Bereich unter einer schwebenden Last, der Schwenkbereich von Oberwagen und Gegengewicht, Quetsch- und Scherstellen sowie der mögliche Pendelbereich der Last gehören.
Auch der Hubweg selbst spielt eine Rolle: Eine Last kann sich drehen, ausschwingen oder bei einer Störung anders bewegen als im ideal geplanten Verlauf.
Arbeitsbereich, Schwenkbereich und Gefahrenbereich unterscheiden
Der Arbeitsbereich beschreibt, wo der Kran technisch arbeiten kann. Der Schwenkbereich beschreibt die bei der Drehbewegung überstrichene Fläche. Der Gefahrenbereich betrachtet dagegen, wo Menschen durch den konkreten Kranbetrieb gefährdet werden können. Die Bereiche überschneiden sich, sind aber nicht identisch.
Wie wird der Gefahrenbereich gesichert?
Abhängig vom Einsatz kommen beispielsweise Absperrungen, Einweiser, klare Verkehrswege oder weitere organisatorische und technische Maßnahmen infrage. Der Kranführer muss sich vor Bewegungen vergewissern, dass niemand durch Last oder Lastaufnahmemittel gefährdet wird.
Verknüpfte Begriffe: Schwenkbereich · Arbeitsbereich eines Krans · Sicherheitsabstand · Lastpendeln · Schwebende Last
Quellen und weiterführende Informationen:
Stand: August 2026
