Die Windgeschwindigkeit beim Kranbetrieb ist eine zentrale Umgebungsgröße, weil Wind auf Ausleger, Kranstruktur und besonders auf die gehobene Last zusätzliche Kräfte ausübt.
Wind ist nicht überall gleich
Die Windgeschwindigkeit kann mit der Höhe zunehmen und durch Gebäude, Gelände oder Böen stark schwanken. Ein Wert am Boden bildet deshalb die Beanspruchung am Auslegerkopf oder an einer hoch gehobenen Last nicht immer ausreichend ab.
Für den Betrieb sind die für den konkreten Kran vorgesehenen Mess- und Bewertungsverfahren maßgeblich.
Herstellergrenzen beachten
Die zulässige Betriebswindgeschwindigkeit ergibt sich aus den Herstellerunterlagen und kann von Lastgewicht, Windangriffsfläche, Windwiderstandsbeiwert und Krankonfiguration abhängen. Eine pauschale Windgrenze für alle Krane gibt es deshalb nicht.
Verknüpfte Begriffe: Betriebswindgeschwindigkeit · Windangriffsfläche · Windfläche der Last · Windlast
Quellen und weiterführende Informationen:
Stand: August 2026
